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Deutsches Holz könnte von FSC International als risikoreich eingestuft werden öffentliche Beteiligung noch bis zum 29. April 2017 möglich21.04.2017

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) ruft Unternehmen und Forstbetriebe dazu auf, sich noch bis zum 29. April 2017 an der aktuellen öffentlichen FSC-Konsultation zu beteiligen.

Die Zertifizierungsorganisation Forest Stewardship Council (FSC) hat im letzten Jahr einen neuen Standard für Controlled Wood (CW) eingeführt. Dieser legt die Kriterien fest, nach denen nicht zertifiziertes Holz in FSC-Mix-Produkten verwendet werden darf. Ein Element ist die Evaluierung von möglichen Risiken in den einzelnen Herkunftsländern und ihre Einstufung als low-risk oder specified-risk-Land.

Nur Holz aus low-risk-Ländern darf mit zertifiziertem FSC-Holz vermischt werden, ohne dass aufwändige Zusatzprüfungen notwendig werden. In einer aktuellen Stellungnahme schlägt FSC Deutschland der Dachorganisation FSC International eine solche low-risk-Bewertung Deutschlands vor. Betrachtet wurden neben der Waldbewirtschaftung u. a. auch soziale Kriterien wie Arbeitnehmerrechte.

Entscheidend für diese Bewertung sei laut FSC Deutschland dabei nicht, dass es nicht auch in Deutschland einzelne Fälle gibt, bei denen aus Sicht des Naturschutzes im Wald Fehler passiert sind. Es geht dabei vielmehr um die Frage, ob systematischen Risiken vorliegen bzw. ob für alle Eingriffe wirksame Kompensationsmaßnahmen erfolgen.

AGR stimmt low-risk-Bewertung von FSC Deutschland zu

„Unsere in Deutschland Rohholz einkaufenden Unternehmen prüfen und dokumentieren seit Jahren die Nachhaltigkeit und Legalität ihrer Holzherkünfte. Wir teilen die Einschätzung von FSC Deutschland, dass bei Holz aus deutscher Waldbewirtschaftung kein systematisches Risiko von Verstößen gegen Nachhaltigkeit oder Umweltschutzgesetze besteht“, so Dr. Denny Ohnesorge, Forstwissenschaftler und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher. Um diese positive Einschätzung von FSC zu stützen, ruft die AGR alle Betroffenen auf, sich an der öffentlichen Konsultation zu beteiligen.

Nähere Informationen zum Konsultationsprozess sowie die entsprechenden Dokumente finden sich auf der Homepage von FSC Deutschland unter http://www.fsc-deutschland.de/de-de/aktuelles/id/245.

Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V.
Dr. Denny Ohnesorge
Dorotheenstraße 54 
10117 Berlin

Tel.: +49(0) 30 / 72 02 04 38 8-4   
Fax: +49(0) 30/ 22 32 04 89          
E-Mail: presse@rohholzverbraucher.de

www.rohholzverbraucher.de
@AGR_Berlin

Über die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen der Rohholz verbrauchenden Branchen in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Die AGR setzt sich für eine optimale Versorgung seiner Mitgliedsunternehmen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz ein. Dabei tritt sie in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Lehre, um die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Verwendung von Holz zu verbessern. In Kooperation mit der Forstwirtschaft engagiert sich die AGR für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die im Einklang mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen steht. 

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